Hersteller von Android-Smartphones erhalten verschärfte Vorgaben

Google gab bekannt, dass die Vorgaben für Hersteller von Android-Smartphones ab 2017 verschärft werden. Grund für diesen strategischen Schritt sei das Ziel, allen Nutzern weltweit eine einheitlichere Nutzererfahrung zu gewährleisten.

Bereits seit einiger Zeit versucht der US-Konzern Google die Vorgaben für Smartphone-Hersteller, die Android als Betriebssystem einsetzen, zu verschärfen. In dem nun veröffentlichten Compatibility Definition Document wird klar, dass das Unternehmen mit Sitz im Silicon Valley ab sofort ernst macht. Demnach müssen alle Nutzer von Android-Geräten dazu in der Lage sein, verschiedene Funktionen selbst an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen zu können.

Google verspricht sich mit diesem verschärften Regelwerk eine Eindämmung der Oberflächen- bzw. Layoutvielfalt. Eine Verpflichtung zur Integration von Android 7.1 Nougat besteht derzeit für die Hersteller noch nicht. Zumindest für einen kurzen verbleibenden Zeitraum scheint an dieser Stelle ein Schlupfloch für die Hersteller zu bestehen.

Erst Anfang November 2016 hatte Google die Anforderungen für alle Smartphone-Hersteller verschärft. Seit diesem Zeitpunkt galt für alle Android-Geräte die Auflage „volle Interoperabilität mit Standart-Ladegeräten“ (USB-Type-C). Auf langfristige Sicht möchte Google auf diese Weise vermeiden, dass verschiedene Hersteller ihre eigenen Ladekabel zum Verkauf anbieten und dadurch ein Nachteil für den Endverbraucher entsteht.

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